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So viele neue Studenten überall, machen einem schon das Leben schwer, nicht nur bei der Wohnungssuche, die ich jetzt schon mal aufgegeben habe. Bleibe ich eben noch so lange im Studentenwohnheim. Ich kann immer mal zu meinen Eltern oder zu meinem Bruder fahren, wenn ich mal meine Ruhe brauche zum Lernen. Damit ging es auch direkt schon wieder los. Ein Referat habe ich mir gleich in die 4. Woche gelegt. Aber das Thema fand ich so spannend, dass ich dachte, das will ich auf jeden Fall machen, wenn auch nicht viel Zeit ist. Am Ende nimmt man sich eh weniger Zeit, egal wie weit das Referat noch weg liegt. Auf der Arbeit bin ich wieder im herkömmlichen Rhythmus. Mittlerweile kann ich ja schon das meiste, was die anderen auch machen und es macht richtig Spass. Ausserdem bekomme ich meine Joggingklamotten billiger und bin immer auf dem neuesten Stand.
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Also die ersten Besichtigungen waren nichts. Diese WGs sind aber auch wählerisch! Und ein Apartment kann ich mir glaube ich nicht leisten. Die Miete allein, okay, aber die ganzen Nebenkosten... Der Umzug allein wird ja auch mit ein paar hundert Euro zu Buche schlagen, auch wenn man alle Freunde akquiriert, die man kennt. Vielleicht sollte ich doch noch bis zum nächsten Semester warten mit der neuen Wohnung. Ich habe nur Angst, dass ich dann mit der Vorbereitung auf die Zwischenprüfung schon so beschäftigt sein werde, dass ich für eine Wohnungssuche keine Zeit habe und nach der Zwischenprüfung ist es dann auch gar nicht mehr so lange und ein Semester will ich ja auch im Ausland studieren! Also schätze ich, wenn ich jetzt nichts finde, werde ich es nicht mehr schaffen hier umzuziehen. Nach dem Bachelor wollte ich ja auch gerne woanders weiter studieren und dann müsste ich sowieso wieder umziehen.
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17.04.2012 - Arbeit
Und so bin ich wieder hier angekommen und direkt in Arbeit versunken. Zum einen bin ich für eine kranke Kollegin eingesprungen und habe ein paar Stunden abgerissen, zum anderen will ich ein bisschen Literatur für Anglistik abarbeiten. Also wird das erstmal nichts damit, meine Eltern noch in den Semesterferien zu besuchen, die sind ja sowieso schon fast rum. Da müssen sich sich eben wohl bis Weihnachten gedulden müssen. Das nächste Semester wird bestimmt hart. Ich habe mich ausserdem mal nach einer neuen Wohnung und nach WGs umgehört. Morgen werde ich mir ein kleines Apartment ansehen und bei einer WG vorsprechen. Jetzt suchen gerade natürlich wieder viele neue Studenten was. Zumindest kenne ich mich in der Stadt schon ein bisschen aus und weiss schon mal wo ich überall nicht wohnen will. Mit Studium und Arbeit, bin ich örtlich auch etwas gebunden. Die beiden ersten Objekte liegen aber auf jeden Fall in einem guten Radius zu beidem.
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Auf Fehmarn hat es mich dann doch erwischt, ein Platten und das bei Regen. Irgendwie hab ich es aber trotzdem auf die Fähre geschafft an dem Tag. Aber in Dänemark bin ich dann gar nicht mehr so weit gekommen. War auch alles etwas anstrengend, sonntags einen neuen Schlauch aufzutreiben. Dafür bin ich dann am zweiten Tag in Dänemark über 120 km bis nach Kopenhagen durchgefahren, bei super Wetter und noch nicht mal mit der geplanten Route. Am Abend war ich dann doch etwas k.o. Aber glücklich, dass ich es geschafft hatte. Jetzt habe ich noch zwei Tage hier und kann dann gemütlich mit dem Zug nach Hause fahren. Hier jetzt mal mit dem eigenen Fahrrad unterwegs zu sein ist natürlich auch mal ein schönes Gefühl. Mein Freund hier hat sich auch gefreut mich mal wieder zu sehen und uns ein kleines Programm für die kurze Zeit zusammengestellt. Morgen geht es noch in den Königspalast.
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Jetzt habe ich noch ca. 2 Tage bis Kopenhagen. Ich habe meinen Freund dort schon mal informiert, dass ich bald eintreffen werde. Morgen geht’s mit der Fähre nach Dänemark und da kommen dann endlich meine dänischen Radwanderkarten zum Einsatz. Ich bin gespannt. Vor allem auf die Fähre. Ich habe nämlich noch keine Ahnung, wie ich da draufkommen werde. Aber das wird schon irgendwie angeschrieben sein. Die anderen Fähren bisher waren ja auch easy. Die letzten paar Wochen waren toll und es gab keine besonderen Vorkommnisse. Ein bisschen Regen hier und da, aber nicht schlimm, eher abkühlend. Die Strecke an der Küste entlang war toll und ich hatte Rückenwind! Ich bin dann doch etwas länger am Rhein geblieben und ein Stück an der Nordseeküste entlang um dann am Nord-Ostseekanal bis Kiel zu fahren. Auch eine nette Strecke mit einem schönen und netten Campingplatz und bestimmt flacher als meine ursprüngliche Planung.
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Nachdem es erst mit viel Sonne los gegangen ist, zieht es sich heute ein bisschen zu. Ein bisschen Regen ist zwar nicht so schlimm, aber wenn es mehr wird, ist das auf dem Zeltplatz natürlich nicht mehr so schön. Das Fahrradfahren ist wieder mal pure Erholung. Man denkt nur noch von jetzt auf gleich, sorgt sich ums Wetter und um die Route, alle anderen Dinge kann man abschalten. Ich liege gut in der Zeit, bin sogar etwas schneller als geplant und kann mir bei dem Regen vielleicht etwas Zeit lassen, ohne gleich im Plan zurückzufallen. Die Campingplätze waren bisher super, aber am Rhein entlang habe ich auch nichts anderes erwartet. Bin gespannt, wie das wird, wenn ich mal landeinwärts fahre. Zumindest werden da nicht so viele nacheinander zur Verfügung stehen. Das Zelt hat sich auf jeden Fall schon ausgezahlt und bewährt. Schnell aufzubauen, robust, leicht und auch sehr geräumig für ein 1-Mann-Zelt.
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Alles gepackt und vorbereitet. Morgen ist der große Tag der Abreise. Erster Tag 60 km zum warmwerden, sollte okay sein. Es geht ja erstmal am Rhein entlang, da kann mir ja nichts passieren. Für den ersten Teil habe ich noch ein alte Radwanderkarte. Die mir dabei helfen wird einen schönen Zeltplatz zu finden. Auf der Strecke gibt es davon echt viele. Ich kann mir also wirklich aussuchen wie weit ich fahre und wo ich mich dann niederlasse. Die Klausuren gingen gut rum. In Anglistik bin ich mir bei einer nicht so sicher, ob es geklappt. Die hat mich sozusagen auf dem kalten Fuß erwischt mit der Fragestellung. Aber irgendwie hab ich trotzdem was geschrieben. Aber es kann sein, dass ich die nächstes Semester nachholen muss. Ich werde jetzt die Ergebnisse auch gar nicht mehr mitbekommen, weil ich ja schon morgen unterwegs sein werde. Vielleicht rufe ich von unterwegs mal einen Kommilitonen an...
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Ich hab mich also kurzfristig entschlossen sonntags zu meinen Eltern zu fahren und 4 Tage dort intensiv zu lernen. Die haben sich natürlich auch sehr gefreut mich mal wieder zu Gesicht zu bekommen und kümmern sich ganz rührend um mich. Das Lernen mach gute Fortschritte und ich schaue schon viel erleichterter auf die anstehenden Klausuren. Im Prinzip habe ich mit den Referaten auch schon ein bisschen was vorgegriffen. Das schien mir nur so lange her, dass ich dachte ich könne mich gar nicht mehr dran erinnern. Aber in Pädagogik habe ich es immer etwas leichter als in Anglistik, weil die Pädagogen immer alles so schön aufbereiten: Übersichtsblätter, Zusammenfassungen und so weiter. Ausserdem sind manche Vorlesungen auch wirklich spannend gehalten und bleiben im Gehirn haften. Die Anglisten scheinen dahingegen didaktisch nicht so begabt und auch sonst etwas abgehoben. Deshalb muss ich da auch etwas mehr lernen und nachholen. In Pädagogik habe ich auch schon mehr Referate gehalten.
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Es stehen mal wieder Klausuren an und ich muss mich mit dem Lernen ranhalten. Mit dem Nebenjob und der Vorbereitung für die Fahrradtour hatte ich gar nicht soviel Zeit, mich während des Semesters auf dem Stand zu halten. Deshalb wartet jetzt ein großer Stapel Literatur auf mich, die ich nachholen muss. Zum Glück habe ich meine Referate schon hinter mir und kann mich ganz auf die noch ausstehenden Klausuren konzentrieren. Aber ganz so einfach wie im ersten Semester ist es jetzt schon nicht mehr. Habe mir überlegt ein paar Tage frei zu nehmen. und zum Lernen zu meinen Eltern zu fahren. Das könnte helfen, mehr Ruhe, keine Gedanken ans Kochen oder Essen, keine nervigen Mitbewohner oder Wohnheimpartys. Da fällt mir ein, im nächsten Semester sollte ich vielleicht wirklich hier ausziehen und mir was gemütlicheres suchen. Vielleicht eine WG oder ein kleines Apartment. Naja, große Sprünge kann ich, auch mit dem Nebenjob, noch nicht machen.
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Die Karten aus Dänemark sind schon gekommen und sehen gut aus. Scheinbar gibt es einige Überland-Fahrradwege, die wie Schnellverbindungen schnurgerade durch die Landschaft gehen. Wenn ich also spät dran sein sollte, muss ich mich nur an die halten. Auch für die anderen wichtigen Strecken habe ich mein Kartenmaterial zusammen. Mein Plan ist jetzt noch etwas genauer, da ich jetzt besser weiss, wo es Zeltplätze am Radwege gibt. Ich weiss aber natürlich auch vom letzten Jahr, dass es immer noch unvorhergesehene Zwischenfälle geben kann oder sogar Umleitungen. Deshalb habe ich auch nach 6 Tagen immer einen zusätzlichen Tag eingeschoben. Manchmal macht man ja auch mal eine größere Pause. Meinen Gepäckträger habe ich jetzt auch verstärkt. Der Fahrradladen an der pädagogischen Fakultät hatte ein passendes Teil für mich und das sogar noch äusserst günstig. Das sollte meine beiden Fahrradtaschen plus Zelt, Schlafsack und Isomatte verkraften können. Also könnte es eigentlich jetzt schon losgehen.
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Nach langem Suchen habe ich beim dänischen Radfahrverband dann endlich die Karten gefunden, die ich für meine Reise benötige. Ich hoffe, die Bestellung hat funktioniert, ich habe nämlich nur ahnen können was gemeint war. Die Karten waren auch nicht ganz so günstig, aber ich wüsste sonst nicht, wie ich meinen Weg durch Dänemark finden würde. Auch wenn ich schon gehört habe, dass das Land sehr fahrradfreundlich ist, was ich für Kopenhagen zumindest bestätigen kann. Jetzt bin ich also gespannt. Das Fahrrad an sich ist auf jeden Fall gut in Schuss. Ich überlege nur noch den Gepäckträger etwas zu verstärken, dass der mir nicht, wie beim letzten Mal, unterwegs kracht. Dafür suche ich jetzt noch nach dem passenden Ersatzteil. Es sollte einfach nur ein etwas breiterer Steg sein. Das eine Fahrradgeschäft in dem ich bisher war, hatte nur diese normalen, eher dünnen Metallverbindungen. Also das gleiche, was mir letztes Jahr gebrochen ist. Und diesmal kommt ja noch das Zelt dazu.
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So langsam sollte ich anfangen mir über meine Radreise Gedanken zu machen und schon mal einige Dinge vorbereiten. Ich hatte mich erkundigt, was ein Navi fürs Fahrrad kostet. Das war mir dann aber doch zu teuer und ich muss jetzt irgendwie sehen, wie ich an Kartenmaterial für Dänemark komme. Für den Rhein und die Nordseeküste ist das gar kein Problem, wobei man da, glaube ich, auch nicht unbedingt detailliertes Material benötigt. Ich brauche also etwas von Duisburg an die Ostseeküste und von Fehmarn nach Kopenhagen. Ich schätze, ich brauche so ca. 4-5 Wochen. Zurück nehme ich den Zug. Bei der Arbeit habe ich schon Bescheid gesagt. Die machen sowieso immer einen Monat Pause mit dem Arbeitsvertrag nach 3-4 Monaten. Da passt das dann gut rein. Auf jeden Fall habe ich schon ein bisschen Geld zurückgelegt für das Zelt. Die Reise an sich sollte ja dann nicht so teuer werden.
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Ich habe mir ja gleich am Anfang des Semesters wieder Referate geschnappt. Aber diesmal nur welche, die ich alleine halten muss. Das war mir mit der Gruppenarbeit doch ein bisschen zu blöd. Außerdem habe ich darauf geachtet, dass nicht wieder alle in einer Woche zu präsentieren sind. Und so habe ich jetzt schon eines hinter mir, eines in zwei Wochen und das letzte dann kurz vor Ende des Semesters. Der Job hat sich sehr gut entwickelt. Ab und an bin ich auch schon im Verkauf, aber nur unter Beobachtung. Das Auspacken und Einräumen geht schon wie von selbst. Das Geld ist auch okay und ich informiere mich schon über Zelte, die es so zu kaufen gibt. Meine Eltern waren nur etwas traurig, dass ich nur noch ein Mal im Monat zu ihnen kommen kann. Aber dafür habe ich mich schon für 4 Tage im Mai angekündigt und war auch über Ostern ein paar Tage länger da.
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Ich habe einen Nebenjob in einem Sportfachgeschäft gefunden. Ich bin da zufällig dran vorbeigelaufen. Die haben sich auf Laufschuhe spezialisiert und da ich ja selbst auch viel joggen gehe, kenne ich mich auch ein bisschen damit aus. Auf jeden Fall scheinen die Leute sehr nett zu sein. Sie brauchen jemanden für abends und samstags, natürlich. Also werden mich meine Eltern wohl nur noch sehr selten zu Gesicht bekommen. Aber was will man machen. Die sind doch sicher auch froh, wenn ich ihnen nicht ständig auf der Tasche liege und vielleicht kann ich ja in den Semesterferien wieder ein paar Tage bei ihnen vorbei schauen. So ein regelmässiger Job beruhigt ungemein und wie es scheint, ist das alles auch nicht so schwer. Morgen bekomme ich einen Crashkurs an der Kasse und im Lager. Es geht wohl hauptsächlich ums kassieren und Ware auspacken. Das Bedienen kommt dann später, wenn ich mich ein bisschen in der Materie auskenne und bei den anderen genügend zugehört habe.
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Und schon geht’s wieder los mit dem Studieren. Ich habe immer noch keinen Nebenjob und halte mich mit ein bisschen Bafög und Geld von meinen Eltern über Wasser. Wenn ich also in den nächsten Ferien mit dem Fahrrad wegfahren möchte sollte ich zumindest vorher noch ein paar Kröten dazuverdienen. Ich will mir nämlich für die große Fahrt auf jeden Fall ein neues Zelt kaufen. Also habe ich mir heute mal wieder ein paar Zettel abgerissen und mir eine Zeitung gekauft. Ein Studienkollege hat mir auch eine Webseite der Uni empfohlen, wo wohl viele Jobs für Studenten angeboten werden. Der Stundenplan hatte sich natürlich nochmal verändert. Jetzt werde ich wohl auch nicht mehr so oft zu meinen Eltern fahren können, da ich Montag und Freitag auch ziemlich eingespannt sein werde. Da werden sie bestimmt nicht sehr begeistert sein, aber was will man machen. Vielleicht bekomme ich das nächstes Semester wieder hin.
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Also habe ich einen kleinen Abstecher bei meinen Eltern gemacht um mein Fahrrad abzuholen. Sie haben sich auf jeden Fall gefreut, dass ich einen kleinen Besuch bei ihnen gemacht habe, aber es auch verstanden, dass ich gleich wieder zurück wollte um mir einen kleinen Job zu suchen. Am Fahrrad muss doch noch das ein oder andere gemacht werden. Neue Bremsbelege, Schaltung nachziehen und Kette ölen. Mein Vater hat mir etwas Geld dafür in die Tasche gesteckt und ich hab mich gleich daran gemacht. Im Fahrradkeller des Studentenwohnheims hat man sogar ein bisschen Werkzeug zur Verfügung. Das mit dem Job muss jetzt eben noch ein bisschen warten. Das Vorlesungsverzeichnis ist auch schon raus und ich sollte mich schon mal an den neuen Stundenplan setzen, zumindest grob sollte ich ja auch wissen, wann ich arbeiten kann. Ich habe aber auch schon gehört, dass sich die Zeiten bei den Verzeichnissen der einzelnen Institute auch noch mal ändern können.
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16.09.2011 - Arbeit
Jetzt bin ich schon einen ganzen Monat bei meinem Bruder beschäftigt und auch bei ihm untergebracht. Wir verbringen auch so viel Zeit miteinander und reden viel. Was wir zuhause immer nicht so gut können. Ich mag auch seine neue Freundin sehr gerne, mit der wir schon den ein oder anderen Abend verbracht haben. So langsam sollte ich mich aber wieder auf das Studium konzentrieren und zurückfahren. Mein Konto habe ich ja jetzt wieder etwas aufgefüllt. Trotzdem könnte ich noch etwas für nebenher gebrauchen. Bei meinem Bruder kann ich immer arbeiten, aber das lohnt sich dann nur in den Semesterferien. Nur würde ich natürlich auch gerne mal etwas Urlaub machen. Vielleicht mal wieder eine längere Radtour. Dafür braucht man ja nicht so viel Kohle und mein Fahrrad ist noch gut in Schuss. Ich müsste es nur mal von meinen Eltern abholen, dann könnte ich ja mit dem Fahrrad an die Uni fahren.
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Mit den Klausuren bin ich jetzt durch und ich habe ein sehr gutes Gefühl. Aber die meisten waren ja auch Multiple Choice und somit etwas einfacher. Dann war es ein kleiner Kampf an die ganzen Scheine zu kommen! Sprechstunden und Sekretariate waren im Dauertstress. Aber jetzt kann es in die Ferien gehen. Ich habe mir ein paar Zettel an der Uni abgerissen und wollte heute bei ein paar Jobs anrufen. Mal sehen ob etwas dabei ist. Möglicherweise bin ich schon zu spät dran. Wenn ich nichts finde werde ich erstmal meinen Bruder besuchen und dann vielleicht auch noch ein paar Freunde. Aber vielleicht hat auch mein Bruder etwas für mich in seiner Firma zu tun. Das wäre mir immer noch lieber als bei meinem Vater das Mädchen für Alles zu machen. Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden damit, wie das erste Semester so gelaufen ist. Aber wahrscheinlich wird es schon noch etwas härter in den folgenden.
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Also, dass jetzt schon bald Semesterferien sind, kann ich noch gar nicht fassen. Und ich weiss immer noch nicht, was ich in der Zeit anstellen soll. Mein Vater hatte mir einen Ferienjob in seiner alten Firma angeboten, aber irgendwie habe ich keine Lust. Ich hab das schon so oft gemacht und brauche mal etwas Abwechslung. Ich hab mir die Webseite mit den Dienstleistungen noch mal angesehen, aber ich vermute, dass man da nicht direkt sehr viel Aufträge bekommt. Das ist vielleicht eher etwas für nebenher. Also werde ich mich mal umhören und mir an der Uni die Aushänge ansehen. Vielleicht ist ja da etwas für mich dabei. Jetzt konzentriere ich mich erstmal auf die noch anstehenden Klausuren und versuche mir zu überlegen, wie das nächste Semester aussehen soll. Wohl oder übel werde ich wohl die eine Vorlesung am Montag morgen nehmen müssen. Die scheint wohl immer zur gleichen Zeit stattzufinden.
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Nach ein paar Tagen Essen ohne Ende bei meinen Eltern habe ich Silvester mit ein paar alten Freunden verbracht. Alle sind mittlerweile weggezogen und kommen auch meist nur wegen Weihnachten mal zurück. Schön, dass wir das mit Silvester schon länger geplant hatten. Wir haben die Party auf unserer alten Hütte gemacht, wo wir auch schon immer bei den Jugendfreizeiten waren. Das waren schöne Erinnerungen und wir hatten viel Spaß dabei, die wieder aufleben zu lassen. Wer weiss ob das noch mal so in der Runde stattfindet. Jetzt muss ich aber auch schleunigst wieder zurück, um zu lernen. Die ganzen Klausuren, die ins Haus stehen, machen mich jetzt doch etwas nervös, weil ich in den letzten zwei Wochen nichts getan habe. Also werde ich mich heute nachmittag zum Zug bringen lassen. Die Vorlesungen fangen ja auch bald schon wieder an. Viele müssen jetzt noch irgendwelche Referate halten. Da bin ich ja schon fein raus.
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